Kapitel XXXII
Schluss
Babas Sircar
Baba erzählte die folgende Geschichte aus seiner Jugendzeit: "Als Junge war ich einmal auf der Suche nach einem Broterwerb und ging nach Beedgaum. Dort bekam ich Stickereiarbeit. Ich arbeitete hart, scheute keine Mühe und der Arbeitgeber war sehr zufrieden mit mir. Drei Jungen arbeiteten unter meiner Aufsicht; der erste bekam 50, der zweite 100 und der dritte 150 Rupien. Ich erhielt das Zweifache dieses gesamten Betrages ausbezahlt, nämlich 600 Rupien. Als der Aebgeitgeber meine Findigkeit bemerkte, schloss er mich in sein Herz, lobte mich und ehrte mich, indem er mir neue Kleidung schenkte, einschließlich eines Turbans. Ich benutzte diese Kleidung nicht, weil ich dachte, dass allres, was ein Mensch geben kann, nicht von Dauer und stets unvollkommen ist. Aber was mein Sircar (Gott) gibt, hält bis zum Ende aller Zeiten. Kein Geschenk irgendeines Menschen kann mit seinem Geschenk verglichen werden. Mein Sircar sagt: 'Nimm, nimm!' aber alle kommen zu Sai und sagen: 'Gib, gib!' Niemand beachtet aufmerksam die Bedeutung dessen, was ich sage. Meines Sircars Schatz (spiritueller Reichtum) ist die Fülle, der Überfluss. Ich sage: 'Grabt diesen Schatz aus und nehmt Karrenladungen davon mit. Der gesegnete Sohn einer wahren Mutter sollte sich dieses Reichtums bedienen.' Die Fähigkeiten meines Fakirs, das lila meines Bhagavans und das Können meines Sircars sind einzigartig. Und ich? Was ist mit mir? Der Körper vermischt sich mit Erde, der Atem mit Luft. Diese Zeit kommt nicht wieder. Egal wo ich gehe oder sitze, die hartnäckige Maya stört mich sehr; trotzdem bin ich stets besorgt um meine Leute. Wer immer sich irgendwie spirituell betätigt, wird die Frucht seiner Bemühung ernten, und wer meiner Worte gedenkt, wird unschätzbares Glück erlangen."
Verneige dich vor Shri Sai - Friede sei mit allen
aus: Shri Sai Satcharita, aus dem Englischen von Irmgard Streich-Buda, Sathya Sai Vereinigung e.V. 2002
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