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Author Topic: Shri Sai Satcharita, Donnerstag, 18. August 2005  (Read 1684 times)

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Offline Astrid

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    • Sai Baba
Shri Sai Satcharita, Donnerstag, 18. August 2005
« on: August 18, 2005, 05:03:58 AM »
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  • Kapitel XL
    Fortsetzung

    Als die Zeremonie vorüber war, schrieb Deo einen Brief an Bapusaheb Jog, in dem er sich beklagte, dass Baba Sein Versprechen nicht eingehalten habe. Jog ging mit dem Brief zu Baba, doch bevor dieser geööfnet wurde, sprach Baba: "Ah, er sagt, dass ich ihm versprach zu kommen, aber das Versprechen nicht einhielt. Teile ihm mit, dass ich bei seinem Essen dabei war, aber er hat mich nicht erkannt. Weshalb hat er mich dann überhaupt gerufen? Berichte ihm, dass er dachte, der Samnyasin sei gekommen, um nach der Geldspende zu fragen. Ich habe ihm seinen Zweifel darüber nicht genommen. Aber hatte ich nicht gesagt, dass ich mit zwei weiteren Personen kommen würde? Und ist das Trio nicht zur rechten Zeit erschienen, um an dem Essen teilzunehmen? Um mein Wort zu halten, würde ich mein Leben opfern, ich werde niemals wortbrüchig." Diese Antwort erfreute Jogs Herz und er gab jeden Satz an Deo weiter,
    Als Herr Deo den Brief las, brach er in Freudentrönen aus. Aber er nahm sich gedanklich ins Gebet, dass er Baba fälschlicherweise beschuldigt hatte. Er staunte, wie er durch das erste Zusammentreffen mit dem Samnyasin, derwegen einer Geldspende zu ihm gekommen war, getäuscht wurde und wie er ebenfalls die Bedeutung der Worte des Samnyasins, dass er noch mit zwei weiteren Personen zum Essen kommen würde, nicht erkannt hatte.
    Diese Geschichte macht deutlich, dass der Sadguru dafür sorgt, dass alle religiösen Veranstaltungen in den Häusern der Devotees vorschriftsmäßig ausgeführt werden, wenn sie sich Ihm vollkommen ergeben haben.

    Hemadpants Holi-Abendessen
    Nun folgt eine weitere Geschuchte, die zeigt, wie Baba in der Form Seines Bildes erschien und den Wunsch Seines Devotees erfüllte.
    Im Jahre 1917, an einem Vollmondmorgen, hatte Hemadoant eine Vision. Baba erschien ihm im Traum in Gestalt eines gut gkleideten Samnyasin, weckte ihn auf und sagte, dass Er an diesem Tage zu ihm zum Essen kommen werde. Dieses Wecken war ein Teil des Traumes. Als er völlig wach war, sah er weder Sai noch den Samnyasin. Doch als er den Traum überdachte, erinnerte er sich an jedes Wort, das der SAmnyasin geäußert hatte. Obwohl er mit Baba seit sieben Jahren in Kontakt war und immer über Ihn meditierte, erwartete er niemals, dass Baba zu ihm nach Hause zum Essen kommen würde. Er war jedoch sehr erfreut über Babas Worte und ging zu seiner Frau, um ihr zu sagen, dass ein Samnyasin als Gast zum Essen kommen werde und dass sie etwas mehr Reis zubereiten solle. Es war gerade Holi-Tag. Sie erkundigte sich, wer der Gast sei und woher er komme. Um sie nicht in die Irre zu führen und kein Missverständnis aufkommen zu lassen, sagte er ihr die Wahrheit und erzählte ihr von dem Traum. Zweifelnd fragte sie, ob es wohl möglich sei, dass Baba von Shirdi nach Babdra käme und auf all die guten Speisen dort verzichtete, um ihre grobe Nahrung zu sich zu nehmen. Hemadpant versicherte ihr, dass Baba möglicherweise nicht persönlich erscheinen, sondern dass Er wohl in Gestalt eines Gastes am Essen teilnehmen werde und dass sie nichts verlieren würden, wenn sie etwas mehr Reis zubereitete.
    Daraufhin wurde das Essen gekocht, das zum Mittag fertig war. Die Holi-Andacht wurde zelebriert und diue Blätter, die als Teller benutzt werden, wurden ausgebreitet und mit Ornamenten (rangoli) verziert. Es wurden zwei Reihen gebildet, mit einem zentralen Platz dazwischen, der für den Gast bestimmt war. Alle Mitglieder der Familie, Söhne, Enkel, Töchter, Schwiegersöhne usw. kamen, nahmen ihre Plätze ein und dann wurden die verschiedenen Gerichte hingestellt. Währenddessen schaute jeder nach dem Gast aus, doch niemand erschien und es war schon nach zwölf. So wurde die Türgeschlssen und verriegelt. Dann wurde Ghee serviert. Es war das Zeichen, mit dem Essen zu beginnen. Die formellen Opfer an Vaishavadeva (Feuer) und naivedya für Shri Krishna waren bereits beendet. Man wollte gerade mit dem Essen beginnen, als auf der Treppe deutlich Schritte hörbar wurden. Hemadpant stand sofort auf, öffnete die Tür und erblickte zwei Herren, Ali Mahomed und Moulana Ismu Mujavar. Die beiden entschuldigten sich bei Hemadpant, als sie sahen, dass man gerade mit dem Essen beginnen wollte und baten ihn, die Störung zu verzeihen. Sie sagten: "Du hast deinen Platz verlassen und bist zu uns gekommen, die anderen warten auf dich, so nimm bitte dieses hier in Empfang; ich werde dir später, wenn es passt, die ganze wunderbare Geschichte erzählen." Dabei holte er ein in altes Zeitungspapier gewickeltes Paket unter dem Arm hervor und legte es auf den Tisch. Hemadpant öffnete das Paket und sah zu seinem größten Erstaunen ein großes schönes Bild von Sai Baba. Er war tief berührt und Tränen strömten ihm aus den Augen, seine Haare standen ihm am ganzen Körper zu Berge und er beugte sich und legte seinen Kopf auf Babas Füße im Bild.
    Er dachte, dass Baba ihn durch dieses Wunder oder lila gesegnet habe. Aus Neugier fragte er Ali Mahomed, woher er dieses Bild habe. Ali sagte, dass er es in einem Laden erstanden habe und dass er später alle Einzelheiten darüber erzählen werde und dass Hemadpant jetzt zu den anderen gehen solle, da sie alle auf ihn warteten. Hemadpant bedankte sich bei ihm, verabschiedete sich von den beiden und ging zurück ins Esszimmer. Das Bild wurde auf den Platz in der Mitte gestellt, der für den Gast reserviert war und man brachte ihm das gebührende naivedya dar. Daraufhin wurde mit dem Essen begonnen. Alle freuten sich über die schöne Gestalt auf dem Bild und staunten über das ganze Geschehen.
    So hatte Sai Baba Sein Wort gehalten, das Er in Hemadpants Traum gesprochen hatte. Die Geschichte des Bildes mit allen Einzelheiten, wie Ali Mahomed es erstanden hatte, weshalb er es kaufte und es Hemadpant gab, ist dem nächsten Kapitel vorbehalten.

    Verneige dich vor Shri Sai - Friede sei mit allen


    Aus: Shri Sai Satcharita, aus dem Englischen von Irmgard Streich-Buda, Sathya Sai Vereinigung e.V. 2002
    zu beziehen über www.sathyasai-buchzentrum.de
    « Last Edit: August 19, 2005, 10:21:02 AM by Astrid »
    Restless was my heart till it found rest in THEE

     


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