Kapitel XXXIV
Fortsetzung
Dr. Pillay
Dr. Pillay war ein enger Devotee Babas. Baba mochte ihn sehr gern und nannte ihn "Bhau" (Bruder). Von Zeit zu Zeit sprach baba mit ihm; Er fragte ihn in allen Angelegenheiten um Rat und wollte ihn immer an seiner Seite haben.
Dieser Dr. Pillay litt einmal sejhr an Guineawürmern. Er sagte zu Kakasaheb Dixit: "Der Schmerz ist ganz fürchterlich und unerträglich. Ich wäre lieber tot. Ich weiß, dieser Schmerz ist da, um vergangenes Karma wieder gut zu machen; aber gehe bitte zu Baba und sage ihm, er möge den Schmerz fortnehmen und das Ausarbeiten meines Karmas auf zehn weitere Leben übertragen." Herr Dixit ging zu baba und trug die Bitte vor. Baba war sehr bewegt und sagte zu Dixit: "Sag ihm, er solle sich nicht fürchten. Warum sollte er weitere zehn Leben leiden? In zehn Tagen kann er die Leiden und Konsequenzen seines früheren Karmas abarbeiten. Wenn ich hier bin, um ihm weltliches und spirituelles Wohlergehen zu geben, weshalb sollte er da um den Tod bitten? Lass ihn auf dem Rücken von jemandem hierher bringen und wir beenden seine Leiden ein fpr alkle Male."
Der Doktor wurde gebracht und an Babas rechte Seite gesetzt. Baba gab ihm Seine Nackenrolle und sagte:"Leg dich ruhig hierhin und entspanne dich. Das wahre Heilmittel besteht darin, dass das Ergebnis vergangener Taten erlitten und überwunden werden mudss. Unser Karma ist der Grund unseres Glückes wie auch unserer Sorgen, deshalb erdulde alles, was dir widerfä#hrt. Allah ist der allein Gebende und der alleinige Beschützer. Denke immer an Ihn. Er wird sich um dich kümmern. Gib dich Seinen Füßen hin, mit Leib und Seele, mit allem, was du jast, d. h. vollkiommen und dann schau, was Er tut." Dr. Pillay entgegnete, dass Nanasaheb einen Verband um das Bein gewickelt habe, er aber keine Erleichterung finde. "Nana ist ein Dummkopf", sagte Baba, "nimm den Verband ab, sonst stirbst du. Eine Krähe kommt jetzt und wird an dir picken, danach wird es dir besser gehen."
Während der Unterhaltung erschien Abdul, der immer die Masjid säuberte und die Öllämpchen in Ordnung hielt. Als er seiner Arbeit nachging, trat er mit seinem Fuß aus Versehen auf das ausgestreckte Bein von Dr. Pillay. Das Bein war sehr geschwollen und als Abduls Fuß darauf trat, wurden alle sieben Guinieawärmer auf einmal herausgedrückt. Der Schmerz war unerträglich und Dr. Pillay schrie laut auf. Nach einiger Zeit beruhigte er sich und begann abwechselnd zu singen und zu weinen. Baba bemerkte: "Seht, unse3rem Bhau geht es jetzt gut und er singt." Pillay erkundigte sioch, wann denn die Krähe komme und picke. Baba sagte: "Hast du die Krähe nicht gesehen? Sie wird nicht wiederkommen. Abdul war die Krähe. Jetzt geh und ruhe dich im Wada aus, Es wird dir bald besser gehen."
Durch das Auftragen von Udi und die Einnahme desselben mit Wasser wurde die Krankheit, wie von baba vorausgesagt, in zehn Tagen vollkommen geheilt.
Verneige dich vor Shri Sai - Friede sei mit allen
aus: Shri Sai Satcharita, aus dem Englischen von Irmgard Streich-Buda, Sathya Sai Vereinigung e.V. 2002
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