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Author Topic: Shri Sai Satcharita, Samstag, 11. Februar 2006  (Read 3228 times)

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Offline Astrid

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    • Sai Baba
Shri Sai Satcharita, Samstag, 11. Februar 2006
« on: February 11, 2006, 12:57:12 PM »
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  • Kapitel XXXII
    Fortsetzung

    Frau Gokhales Fasten
    Baba fastete selbst nie, noch erlaubte Er es anderen. Wer fastet, dessen Gemüt ist niemals entspannt. Wie kann er so sein höchstes Lebensziel erreichen? Gott wird nicht mit einem leeren Magen erreicht; zuerst muss der Hunger gestillt werden. Wenn nicht durch Nahrung Feuchtigkeit im Magen erzeugt wird, wie sollten unsere Augen dann Gott schauen? Wie sollten wir dann seine Herrlichkeit und Größe beschreiben? Mit welchen Ohren sollten wir von seiner Herrlichkeit hören? Kurz: Nur wenn all unsere Organe richtig ernährt werden und gesund sind, können wir Hingabe empfinden und spirituelle Disziplinen praktizieren, um Gott zu erreichen. Deshalb sind weder Fasten noch übermäßiges Essen gut. Maßhalten im Essen ist für Körper und Geist wirklich gesund.
    Frau Gokhale kam nach Shirdi und ging mit einem Empfehlungsschreiben von Frau Kashibai Kanitkar, die Baba ergeben war, zu Dada Kelkar. Sie kam mit dem Entschluss zu Baba, zu Seinen Füßen zu sitzen und drei Tage zu fasten. Am, Tage zuvor sagte Baba zu Dada Kelkar, dass Er Seinen Kindern nicht erlauben werde, während des Frühlingsfestes (shinga) zu hungern. Warum war Er wohl da, wenn sie hungern sollten?
    Am nächsten Tag, als die Frau zusammen mit Dada Kelkar kam und sich zu babas Füßen setzte, sagte Baba sofort zu ihr: "Ist es notwendig zu fasten? Gehe zu Dadabhats Haus, bereite Pooran Pooli zu, gib sie seinen Kindern zu essen und iss auch selbst davon. " Das Fest hatte angefangen. Frau Kelkar hatte gerade ihre Menses, und es war niemand in Dadabhats Haus, um zu kochen. (In Indien ist es einer Frau während ihrer Menses nicht erlkaubt, Tempel und ähnlich heilige Stätten zu betreten, Anm. d. Ü.) So kam Babas Rat gerade rechtzeitig. Frau Gokhale musste also zu Dadabhats Haus gehen unfd die Speise zubereiten, wie es ihr aufgetragen worden war. Sie kochte an diesem Tag und verteilte das Essen an die anderen und nahm auch selbst davon. Welch eine schöne Geschichte und wie lehrreich ist sie obendrein!

    Verneige dich vor Shri Sai - Friede sei mit allen

    pooran pooli - mit eingedicktem Zuckerrohrsaft gefüllte Weizenfladen


    aus: Shri Sai Satcharita, aus dem Englischen von Irmgard Streich-Buda, Sathya Sai Vereinigung e.V. 2002
    zu beziehen über www.sathyasai-buchzentrum.de
    Restless was my heart till it found rest in THEE

     


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