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Author Topic: Shri Sai Satcharita, Sonntag, 31. Juli 2005  (Read 2208 times)

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Offline Astrid

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    • Sai Baba
Shri Sai Satcharita, Sonntag, 31. Juli 2005
« on: July 31, 2005, 07:02:13 AM »
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  • Tayasaheb Noolkar
    Hemadpant beschreibt keine Einzelheiten bezüglich Tatyasaheb Noolkar, außer der bloßen Erwähnung der Tatsache, dass er seinen Geist in Shirdi aufgab. Eine kurze Zusammenfassung seines Falles, die im "Sai Leela Magazine" erschien, wird nachfolgend wiedergegeben.
    Tatyasaheb war im Jahre 1909 Bezirksrichter in Pandharpur und Nanasaheb Chandorkar war dort zur selben Zeit Finanzbeamter. Beide trafen sich des öfteren und sprachen mit einander. Tatyasaheb glaubte nicht an Heilige, während Nanasaheb sie liebte. Nanasaheb erzählte ihm oft von Sai Babas lilas und drängte ihn immer wieder, nach Shirdi zu reisen und Darshan zu haben. Schließlich stimmte Tatyasaheb zu, aber unter zwei Bedingungen: 1. Er musste einen Brahmanenkoch zur Verfügung haben und 2. gute Nagpur-Orangen als Geschenk für Baba. Beide Bedingungen wurden auf besondere Weise erfüllt.
    Ein Brahmane, der Arbeit suchte, kam zu Nanasaheb, der ihn zu Tatyasaheb schickte. Tatyasaheb erhielt von einem unbekannten Absender ein Obstpaket mit 100 wunderschönen Orangen.
    Da die Bedingungen erfüllt waren, musste Tatyasaheb nach Shirdi reisen. Zuerst war Baba ziemlich wütend auf ihn. Aber im Laufe der Zeit hatte Tatyasaheb erstaunliche Erlebnisse, die ihn davon überzeugten, dass Baba die Inkarnation Gottes war. Er war verliebt in Baba und blieb bis zu seinem Tode bei Ihm. Als sein Ende nahte, las man ihm aus heiligen Büchern vor und in der letzten Stunde gab man ihm Babas padatirth zu trinken.
    "Oh! Tatya ist uns vorausgegangen. Er wurd nicht wiedergeboren", sagte Baba, als er von Tatyasahebs Tod erfuhr.

    Megha
    Die Geschichte von Megha wurde bereits in Kapitel 28 beschrieben. Als Megha starb, nahmen alle Dorfbewohner an der Beerdigungsprozession teil. Auch Baba ging mit und warf Blumen auf Meghas Körper. Nachdem die Bestattungsfeierlichkeiten beendet waren, weinte Baba und schien wie ein normaler Sterblicher von Kummer und Leid überwältigt. Er bedeckte Meghas Körper mit Blumen, weinte wie ein naher Verwandter und kehrte dann zur Masjid zurück.
    Es gab viele Heilige, die Menschen zur Erlösung führten. Babas Größe ist jedoch einzigartig. Selbst ein Tiger kam einmal zu Babas Füßen, um gerettet zu werden. Diese Geschichte wird jetzt erzählt.

    Der Tiger
    Sieben Tage vor Babas Tod geschah etwas Wunderbares in Shirdi. Vor der Masjid hielt ein Karren, auf dem ein Tiger mit Eisenketten festgebunden war. Sein furchterregendes Gesicht war nach hinten gewandt. Er hatte Schmerzen und machte einen gequälten Eindruck. Drei Derwische zogen mit dem Tiger von Ort zu Ort, stellten ihn zur Schau und verduenten so ihren Lebensunzerhalt. Um ihn nun von der Krankheit zu heilen, probierten sie alle möglichen Heilmittel aus. Aber alles war umsonst. Schließlich hörten sie von Babas Ruhm und kamen mit dem Tiger zu Ihm. Sie holten ihn mitsamt den Ketten vom Wagen herunter und ließen ihn am Eingang stehen. Natürlich ah er wild aus, außerdem war er krank und deshalb sehr unruhig. Die Leute starrten ihn voller Furcht und Verwunderung an, während die Derwische in die Masjid gingen und Baba alles über den Tiger erzählten. Mit Babas Zustimmung brachten sie ihn dann in den Hof. Als er sich den Stufen näherte, war er von Babas Glanz ergriffen und senkte den Kopf. Doch nachdem sie einander angeschaut hatten, ging der Tiger auf die Treppe und sah Baba voller Zuneigung an. Dann schlug er mit der Quaste seines Schwanzes dreimal auf den Boden und fiel tot um. Als die Derwische ihn dort liegen sahen, waren sie zuerst sehr niedergeschlagen und besorgt. Nach tieferem Nachdenken kamen sie aber zu dem Schluss, dass das Tier ja krank und seinem Ende nahe gewesen war und dass es sehr verdienstvoll war, in Babas Gegenwart, zu Seinen Füßen zu sterben. Das Tier war ihr Schuldner und als die Schuld beglichen war, wurde es frei und beendete sein Dasein zu Babas Füßen.
    Welches Geschöpf auch immer seinen Kopf vor den Füßen der Heiligen niederbeugt, ist gerettet. Wie könnte es solch ein glückliches Ende geben, wenn nicht eine Ansammlung von Verdiensten auf dem Konto war?

    Verneige dich vor Shri Sai - Friede sei mit allen.


    Aus: Shri Sai Satcharita, aus dem Englischen von Irmgard Streich-Buda, Sathya Sai Vereinigung e.V. 2002
    zu beziehen über www.sathyasai-buchzentrum.de
    « Last Edit: July 31, 2005, 07:04:05 AM by Astrid »
    Restless was my heart till it found rest in THEE

     


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