Join Sai Baba Announcement List


DOWNLOAD SAMARPAN - Nov 2018





Author Topic: Shri Sai Satcharita, Freitag, 5. August 2005  (Read 1793 times)

0 Members and 1 Guest are viewing this topic.

Offline Astrid

  • Member
  • Posts: 2094
  • Blessings 0
    • Sai Baba
Shri Sai Satcharita, Freitag, 5. August 2005
« on: August 05, 2005, 06:15:04 AM »
  • Publish
  • Kapitel XXXIV

    Die großartige Bedeutung von Udi - Fortsetzung

    Der Neffe des Arztes - Dr. Pillay - Shamas Schwägerin - Das Mädchen aus dem Iran - Der Herr aus Harda - Die Dame aus Bombay

    Dieses kapitel befasst sich ebenfalls mit der großartigen Bedeutung von Udi und beschreibt Fälle, in denen das Auftragen von Udi äußerst wirksam war.

    Der Neffe des Arztes
    In Malegaon im Nasik-Distrikt lebte ein voll ausgebildeter Arzt. Sein Neffe litt an einem unheilbaren, tuberkulösen Knochen-Abszess. Der Doktor und seine Brüder, die ebenfalls Mediziner waren, versuchten alle Arten von Heilmitteln. Selbst eine Operation wurde durchgeführt, aber nichts brachte Linderung und das Leiden des kleinen Jungen nahm kein Ende.
    Freunde und Verwandte rieten den Eltern des Jungen, göttliche Hilfe zu erbitten und empfahlen ihnen, es mit Sai Baba zu versuchen, der dafür bekannt war, durch Seinen bloßen Blick solch unheilbare Fälle zu heilen. Deshalb reisten die Eltern nach Shirdi. Sie fielen vor Baba nieder, legten den Jungen zu Seinen Füßen und flehten ihn demütig und respektvoll an, ihren Sohn zu retten. Voller Erbarmen tröstete Baba sie, indem Er sagte: "Jene, die in dieser Masjid Zuflucht suchen, sollen nie an etwas leiden, weder in diesem Leben noch bis zum Ende der Zeit. Seid jetzt unbesorgt! Tut Udi auf den Abszess und innerhalb einer Woche wird der Junge gesund sein. Glaubt an Gott. Dieses isz keine Masjid, sondern Dvaravati. Wer hier eintritt, wird schon bald Gesundheit und Glück erhalten und sein Leiden wird zu Ende gehen." Der Knabe wurde vor Baba hingesetzt, der Seine Hände auf die befallene Stelle legte und den Knaben liebevoll anschaute. Der Patient freute sich und nach dem Auftragen von Udi begann er sich etwas zu erholen. Nach einigen Tagen ging es ihm gut. So verließen die Eltern mit ihrem Sohn Shirdi und waren Baba für die Heilung dankbar, die durch das Auftragen von Udi und Babas gütige Blicke erfolgt war.
    Der Doktor und Onkel des Jungen war erstaunt, als er davon erfuhr und wollte Baba auf seiner Geschäftsreise nach Bombay aufsuchen. Doch in Malegaon und Manmad erzählte ihm jemand Nachteiliges über Baba und vergiftete damit seine Ohren. Deshalb ließ er die Idee einer Reise nach Shirdi fallen und fuhr direkt nach Bombay. Er wollte den Rest seines Urlaubs in Alibag verbringen, doch in Bombay hörte er drei Nächte hinter einander eine Stimme rufen: "Immer noch glaubst du mir nicht?" Da änderte der Doktor seine Meinung und beschloss nach Shirdi zu reisen.
    In Bombay musste er einen Pstuenten mit euiner ansteckenden Krankheit und hohem Fieber behandeln, aber das Fieber ließ nicht so schnell nach. So dachte er, dass seine Shirdi-Reise wohl aufgeschoben werden müsse, aber in Gedanken machte er noch einen Test: "Wenn der Patient heute gesund wird, gehe ich morgen nach Shirdi."Oh Wunder! Während er dieses dachte, fiel das Fieber und die Temperatur wurde normal. Daraufhin fuhr er gemäß seines Entschlusses nach Shirdi, erhielt Babas Darshan und fiel vor Ihm nieder. Baba gab ihm so schöne Erfahrungen, dass er Sein Devotee wurde.
    Er blieb vier Tage dort und kehrte dann mit Babas Udi und Segen nach Hause zurück. Innerhalb von 14 Tagen wurde er befördert und nach Bijapur versetzt. Der Fall seines Neffen gab ihm die Gelegenheit, Baba zu sehen, und dieser Besuch weckte in ihm die unerschütterliche Liebe zu den Füßen des Heiligen.

    Dr. Pillay
    Dr. Pillay war ein enger Devotee Babas. Baba mochte ihn sehr gern und nannte ihn "Bhau" (Bruder). Von Zeit zu Zeit sprach Baba mit ihm; Er fragte ihn in allen Angelegenheiten um Rat und wollte ihn immer an Seiner Seite haben.
    Dieser Dr. Pillay litt einmal sehr an Guinewürmern. Er sagte zu Kakasaheb Dixit: "Der Schmerz ist ganz fürchterlich und unerträglich. Ich wäre lieber tot. Ich weiß, dieser Schmerz ist da, um vergangenes Karma wieder gutzumachen; aber gehe bitte zu Baba und sagte ihm, er möge den Schmerz fortnehmen und das Ausarbeiten meines Karmas auf zehn weitere Lebeb übertragen." Herr Dixit ging zu Baba und trug die Bitte vor. Baba war sehr bewegt und sagte zu Dixit: "Sag ihm, er solle sich nicht fürchten. Warum sollte er weitere zehn Leben leiden? In zehn Tagen kann er die Leiden und Konsequenzen seines früheren Karmas abarbeiten. Wenn ich hier bin, um ihm weltliches und spirituelles Wohlergehen zu geben, weshalb sollte er da um den Tod bitten? Lass ihn auf dem Rücken von jemandem hierher bringen und wir beenden seine Leiden ein für alle Male."
    Der Doktor wurde gebracht und an Babas rechte Seite gesetzt. Baba gab ihm Seine Nackenrolle und sagte: "Leg dich ruhig hier hin und entspanne dich. Das wahre Heilmittel besteht darin, dass das Ergebnis vergangener Taten erlitten und überwunden werden muss. Unser Karma ist der Grund unseres Glückes wie auch unserer Sorgen, deshalb erdulde alles, was dir widerfährt. Allah ist der allein Gebende und alleinige Beschützer. Denke immer an Ihn. Er wird sich um dich kümmern. Gib dich Seinen Füßen hin, mit Leib und Seele, mit allem, was du hast, d. h. vollkommen, und dann schau, was Er tut." Dr. Pillay entgegnete, dass Nanasaheb einen Verband um das Bein gewickelt habe, er aber keine Erleichterung finde. "Nana ist ein Dummkopf", sagte Baba. "Nimm den Verband ab, sonst stirbst du. Eine Krähe kommt jetzt und wird an dir picken, danach wird es dir besser gehen."
    Während der Unterhaltung erschien Abdul, der immer due Masjid säuberte und die Öllämpchen in Ordnung hielt. Als er seiner Arbeit nachging, trat er mit seinem Fuß aus Versehen auf das ausgestreckte Bein von Dr. Pillay. Das Bein war sehr geschwollen und als Abduls Fuß darauftrat, wurden alle sueben Guineawürmer auf einmal herausgedrückt. Der Schmerz war unerträglich und Srt. Pillay schrie laut auf. Nach einiger Zeit beruhigte er sich und begann abwechselnd zu singen und zu weinen. Baba bemerkte: "Seht, unserem Bhau geht es jetzt gut und er singt." Pillay erkundigte sich, wann denn die Krähe komme und picke. Baba sagte: "Hast du die Krähe nicht gesehen? Sie wird nicht wiederkommen. Abdul war die Krähe. Jetzt geh und ruhe dich im Wada aus. Es wird dir bald besser gehen."
    Durch das Auftragen von Udi und die Einnahme desselben mit Wasser wurde die Krankheit, wie von Baba vorausgesagt, in zehn Tagen vollkommen geheilt.

    OM SAI RAM


    Aus: Shri Sai Satcharita, aus dem Englischen von Irmgard Streich-Buda, Sathya Sai Vereinigung e.V. 2002
    zu beziehen über www.sathyasai-buchzentrum.de
    Restless was my heart till it found rest in THEE

     


    Facebook Comments