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Author Topic: Shri Sai Satcharita, Sonntag, 21. August 2005  (Read 1600 times)

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Offline Astrid

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    • Sai Baba
Shri Sai Satcharita, Sonntag, 21. August 2005
« on: August 21, 2005, 10:57:38 AM »
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  • Kapitel XLII

    Baba geht von uns (Teil 1)

    Die vorherige Ankündigung - Abwendung von Ramachandra Dada Ptails und Tatya Kote Patils Tod - Wohltätigkeit für Laxmibhai Shinde - Der letzte Augenblick

    Die Geschichten des letzten Kapitels haben gezeigt, dass das LIcht der Gnade des Gurus unsere Angst vor dem weltlichen Dasein beseitigt, den Pfad zur Befreiung öffnet und unser Elend in Glück umwandelt. Wenn wir immer an die Füße des Sadgurus denken, haben unsere Mühen einEnde, der Tod verliert seinen Stachel und das Elend unserer weltlichen Existenz wird ausgelöscht. Deshalb sollten alle jene, die auf ihr Wohlergehen bedacht sind, aufmerksam diesen Geschichten von Sai Samarth lauschen, um ihr Gemüt zu läutern.

    Die vorherige Ankündigung
    Die Leser erfuhren bisher die Geschichten über Babas Leben. Nun weren wir über Babas Ableben berichten.
    Am 28. September 1918 hatte Baba einen leichten Fieberanfall. Das Fieber dauerte zwei oder drei Tage an, danach hörte Er auf zu essen und wurde immer schwächer. Am 17. Tag, nämlich am Dienstag, dem 15. Oktober 1918, verließ Baba gegen 2.30 Uhr nachmittags Seine sterbliche Hülle (siehe Professor G.G. Narkes Brief an Dadasaheb Khaparde vom 5. November 1918, der im "Sai Leela Magazine", erster Jahrgang. Seite 78 veröffentlicht wurde).
    Zwei Jahre zuvor, 1916, machte Baba eine Andeutung über Seine Tod, doch zu dieser Zeit verstand es niemand. Es geschah wie folgt: Als am Vijayadashami-Tag die Leute abends vom Seemollanghan (Überschreiten der Grenze zurückkamen, bekam Baba einen schrecklichen Wutanfall. Er riss Seine Kopfbedeckung, Sein Gewand und Seinen Lendenschurz von sich, zerriss sie und warf alles vor sich ins Feuer. Durch diese Opfergabe genährt, brannte das Feuer lichterloh und Baba erstrahlte noch heller. Er stand da, spliternackt, mit brennend roten Augen und schrie: "Ihr Burschen, jetzt schaut und entscheidet endlich, ob ich ein Moslem bin oder ein Hindu." Alle zitterten vor Angst und niemand wagte es, sich Ihm zu n#hern.
    Nach einer Weile ging Bhagoji Shinde, der leprakranke Devotee, mutig zu Baba und wickelte erfolgreich seinen Lendenschurz um Seine Hüfte und sagte: "Baba, was soll das alles? Heute ist Seemollanghan." Doch Baba schlug mit Seinem Stock auf den Boden und sagte. "Dies ist mein Überschreiten der Grenze, mein Seemollanghan." Baba beruhigte sich nicht so bald und die Menschen bezweifelten schon, ob die Chavadi-Prozession an jedem Abend überhaupt stattfinden würde. Nach einer Stunde wurde Baba wieder ruhig, bekleidete sich wie üblich und nahm an der Chavadi-Prozession teil.
    Durch diesen Vorfall ließ Baba wissen, dass Dasara die richtige Zeit für Ihn war, die Grenze Seines Lebens zu überschreiten. Aber damals verstand niemand diesen Hinweis. Es gab auch noch ein weiteres Zeichen im Hinblick auf Seinen Tod und zwar wie folgt.

    Das Abwenden von Ramachandra und Tatya Patils Tod
    Kurze Zeit danach wurde Ramachandra Dada Patil ernsthaft krank und litt sehr. Alle Heilmittel probierte er aus, aber nichts half und so wartete er auf den letzten Augenblick. Eines Nachts stand Baba plötzlich um Mitternacht in der Nähe seines Kopfkissens. Patil umfasste Seine Füße und sagte: "Ich habe alle Hoffnung aufgegeben, bitte sag mir klar und eindeutig, wann ich sterbe." Der barmherzige Baba sagte: "Mach dir keine Sorgen, dein Hinrichtungsbefehl (hundi) ist zurückgezogen worden und es wird die bald besser gehen. Doch ich fürchte um Tatya Patil. Er wird am Vijayadashami-Tag 1918 sterben. Gib dies niemandem preis, auch ihm nicht, denn er wprde sich schrecklich ängstigen."
    Ramachandra Dada ging es bald besser, aber er machte sich Sorgen um Tatya, denn er wusste, dass Babas Wort unfehlbar war und dass Tatya innerhalb von zwei Jahren seinen letzten Atemzug tun würde. Er hielt diesen Hinweis geheim und sagte es niemandem außer Bala Shimpi, einem Schneider. Nur diese beiden Persinen machten sich um Tatyas Leben Sorgen.

    Verneige dich vor Shri Sai - Friede sei mit allen


    Aus: Shri Sai Satcharita, aus dem Englischen von Irmgard Streich-Buda, Sathya Sai Vereinigung e.V. 2002
    zu beziehen über www.sathyasai-buchzentrum.de
    Restless was my heart till it found rest in THEE

     


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